Was bedeutet das

Babys, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, werden als Frühchen bezeichnet. Manchmal ist eine vorzeitige Entbindung aus medizinischen Gründen erforderlich, oder aber die Wehen setzen spontan zu früh ein. Eine Frühgeburt kann man kaum vorhersagen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind dennoch sinnvoll, um mögliche Risiken für eine Frühgeburt zu erkennen. Je reifer und größer das Kind bei der Geburt ist, desto besser ist die Prognose. Je früher das Kind geboren wird, umso größer ist die Gefahr, dass Komplikationen auftreten. Die meisten Frühgeborenen müssen zunächst in der Intensivstation versorgt werden. Frühgeborene können heute dank der enormen Fortschritte in der Versorgung oft schon ab der 24. Schwangerschaftswoche überleben.

Wann spricht man von einer Frühgeburt?

Normalerweise dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen. Bei einer vorzeitigen Entbindung vor der 37. Schwangerschaftswoche, spricht man von einer Frühgeburt.

Wie erkennt man eine Frühgeburt?

Charakteristisch für die drohende Frühgeburt ist das vorzeitige Einsetzen der Wehen oder der vorzeitige Blasensprung. Folgende Symptome können eine Frühgeburt ankündigen:

  • andauernder Druck im Becken
  • menstruationsähnliche Krämpfe mit oder ohne Durchfall
  • plötzliche oder anhaltende Kreuzschmerzen
  • Blutungen
  • vermehrter gelblicher Ausfluss

Droht eine Frühgeburt, sollte die werdende Mutter – möglichst liegend – in ein Krankenhaus gebracht werden, das vorzugsweise auf die Geburt eines Frühchens vorbereitet ist. Ist die Mutter vor der 34. Schwangerschaftswoche, wird man versuchen medikamentös Wehen zu verhindern.

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